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Vorweihnachtszeit 🕯️

  • Autorenbild: Margarethe Ueter
    Margarethe Ueter
  • 13. Jan. 2024
  • 4 Min. Lesezeit

Nikolaus 

Schwester Celestina und Schwester Leonadina haben die Tüten für den Nikolaus schon über eine Woche vor dem 06.12. gemacht. In den Tüten waren ein Apfel und ganz viele Süßigkeiten. Da die Sachen alle zusammen in einem Plastiktüte verpackt waren, hat Stefanie uns bei einem Telefonat darum gebeten, dass wir die Tüten zu uns nehmen und die Äpfel noch einmal aus den Tüten entfernen sollen. Wir haben uns also von den Schwestern den Karton mit den Tüten geben lassen und haben alle Äpfel aus den Tüten geholt. Die ein oder andere Tüte war auch schon von Ameisen befallen. Doch wir konnten alle entfernen. So war dann alles für den 06.12.2023 vorbereitet.


Die Kinder hatten alle am 05. Dezember ganz ordentlich ihre Schuhe geputzt und sie dann vor die Tür gestellt. 

Am 06. Dezember sind Nora und ich dann besonders früh aufgestanden. Um 05:20 Uhr haben wir angefangen, die Schuhe zu füllen. Bei den Mädchen hat das alles reibungslos geklappt. Bei den Jungs waren aber zwei Schuhe zu viel vor der Tür. Stefanie hatte uns schon vorgewarnt, dass das passieren könnte. Wir haben dann nur so viele Süßigkeiten da gelassen, wie auch Kinder in dem Zimmer geschlafen haben. So hatten wir dann auch noch genügend Tüten über, damit wir jeder Mama, die hier im Nikolaushaus schläft, auch eine Tüte vor die Tür stellen konnten.  



Weihnachtsdeko 

Am 17.12.2023 haben Clemens und Schwester Celestina die Weihnachtsdeko ausgepackt. Es wurden kistenweise kitschige Deko ausgepackt. Die Kinder haben im ganzen Haus Plastikweihnachtsbäume mit Lametta und Co verteilt. Im Wohnzimmer und im Esszimmer wurden Girlanden mit der Aufschrift "Merry Christmas" aufgehängt. Überall hängen kitschige Accessoires. Den ganzen Kitsch mussten Nora und ich erstmal verarbeiten. Wir haben natürlich beim Dekorieren geholfen, so gut wir konnten. 



Plätzchen backen 

Nora und ich wollten unbedingt Plätzchen mit den Kindern backen. Nachdem wir die Idee Stefanie erzählt hatten, hat sie uns erzählt, dass sie sogar ein Plätzchenbuch hat. Sie hat uns gesagt, dass es wahrscheinlich in ihrem Büro in einem Schrank steht. Und wir sollten einfach Clemens fragen, ob er uns ihr Büro aufschließt, damit wir das Buch suchen können. Als wir das Buch dann aber aus ihrem Büro holen wollten, war nur Nymwa da. Er spricht nur Swahili und so haben Nora und ich all unsere Sprachkenntnisse zusammen gekratzt und versucht einen Satz zu bilden. Er hat unseren Satz tatsächlich verstanden. Damit haben wir überhaupt nicht gerechnet und so ist er mit uns zu Stefanie's Büro gegangen und wir konnten das Buch suchen und haben es dann auch gefunden.


Wir haben dann alle Zutaten zusammen geschrieben, die wir gebraucht haben, damit wir sie besorgen konnten. Als wir dann mit Clemens in der Stadt waren, hat er uns gesagt, dass wir das meiste im Nikolaushaus haben und so haben Nora und ich nur Kuvertüre und Streusel gekauft. Die waren verhältnismäßig echt teuer, aber das war es uns Wert🙈. 


Der einzige Ofen, den wir hier haben, steht im Gästehaus. Am 7. Dezember haben Nora und ich nach dem Schlüssel für das Gästehaus gefragt. Als wir dann ins Gästehaus gegangen sind, habe ich den Schrank in der Küche aufgemacht, um zu sehen, was wir so an Material haben. 

Ich habe mich total erschrocken, denn eine ganze Ameisenkolonie kam mir entgegen. In dem Schrank waren überall Ameisen. Der ganze Boden war auch schon voll. Nora und ich sind sofort umgedreht und sind zu Clemens gelaufen, damit er uns "rettet" (kleiner Spaß). Er ist dann mit uns zurück zum Gästehaus gegangen und hat ein Anti-Ameisen-Spray geholt. Damit hat er alle Ameisen erstickt. Es lag noch eine Tüte mit Zucker in dem Schrank und deshalb hatte sich eine ganze Ameisenkolonie dort angesiedelt. Nora und ich standen mit ein bisschen Abstand daneben und haben Clemens dabei zugesehen, wie er die Ameisen angesprüht hat. 

Clemens wollte dann jemanden holen, der das alles sauber machen sollte, doch Nora und ich haben sofort gesagt, dass wir das auch machen können. Wir wollten ja schließlich auch die Kekse backen. Er hat uns mindestens fünf Mal gefragt, ob das auch wirklich okay ist und er wollte uns dann noch jemanden zur Hilfe schicken, doch Nora und ich haben dankend abgelehnt. 

Wir haben den ganzen restlichen Tag damit verbracht, das Geschirr zu spülen und die toten Ameisen zusammen zu fegen. Dabei haben wir Weihnachtslieder gehört, damit wir ein bisschen in Weihnachtsstimmung kommen und danach noch einen True Crime Podcast gehört. 


Am nächsten Tag haben wir dann den Plätzchenteig vorbereitet. Wir haben die vierfache Menge gemacht, von dem, was im Rezept stand. So, dass auch schön viele Plätzchen entstanden sind. 

Samstag und Sonntag haben wir dann mit den Kindern die Plätzchen ausgestochen. Die erste Gruppe am Samstag war super entspannt. Wir haben mit 6 Kindern die Plätzchen ausgestochen. Dazu hat jedes Kind einen kleinen Teil des Teiges bekommen und durfte erst einmal kneten und dann ausrollen und ausstechen. Die Mamas und auch einige Kinder meinten, dass Johnsen nicht mit ausstechen soll, weil er dafür zu doof sei und das geistig nicht hinbekommen würde. Wir haben ihn aber trotzdem dazugeholt und haben ihm beim Ausstechen geholfen. Er hat es super hinbekommen und ich finde es schade, dass er von den anderen einfach abgestempelt worden ist, dass er es nicht kann. 

Nora und ich haben dann Nachmittags die Plätzchen gebacken und später noch mit Schoko und Streusel verziert. Die Kinder sollen nicht in das Gästehaus, deswegen haben Nora und ich die Plätzchen gebacken. 


In der zweiten Gruppe am Sonntag waren dann auch wieder so 6 Kinder. Diesmal waren aber auch ältere Kinder dabei. Die sind uns leider ein bisschen auf der Nase rumgetanzt, weswegen das Plätzchen backen nicht ganz so entspannt war. Es waren auch mehr Kinder dabei, die einfach noch Recht viel Hilfe beim Ausrollen und Ausstechen gebraucht haben. Nora und ich waren dann froh, als wir in Ruhe im Gästehaus die Plätzchen backen konnten.

 

Eine Woche später haben Nora und ich noch mal Plätzchen gebacken. Diesmal haben wir uns vier kleine Kinder aus dem Kindergarten geholfen. Das hat echt gut geklappt und die Kids haben sich gefreut, dass sie die Plätzchen Ausstechen durften. 

Nora und ich haben die Plätzchen wieder gebacken und verziert und die Kinder freuen sich immer riesig, wenn wir mit der Keksdose rumgehen und sie sich die Kekse rausnehmen dürfen. 



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