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Von Morogoro nach Bukoba 🚌✈️

  • Autorenbild: Margarethe Ueter
    Margarethe Ueter
  • 11. Nov. 2023
  • 11 Min. Lesezeit

Am Freitag (22.09.2023) hat die Sprachschule eine kleine Gratulation organisiert. Zur zweiten Teepause waren draußen die Tische schön geschmückt und Luftballons hingen über den Tischen. Alle Lehrer waren da. Wir haben jeder eine kleine Auszeichnung bekommen. Über eine Box lief Musik und alle hatten gute Laune. Es gab Eis, was für die Lehrer anscheinend was sehr besonderes war, Kuchen und Wassermelonensaft.



Nach dem Abendessen haben Nora und ich uns dann auf den Weg zum Flughafen gemacht. Wir hatten mit Lilly ausgemacht, dass wir nach dem Abendessen fahren wollten. Der Weg von der Sprachschule zum Flughafen dauert 5 Stunden Busfahrt. Unser Flieger ging am Samstag (23.09.2023) um 9.40 Uhr. Da wir aber nicht wussten, wie die Busse in der Nacht fahren, wollten wir lieber schon nach dem Abendessen los, mit vollem Bauch, kann ja schon nicht mehr so viel passieren😉. (Das dachten wir zumindest).


Eine Lehrerin, die auf dem Gelände geschlafen hat, hat für uns zwei Bajajiˋs geordert. Wir hatten nämlich beide einen großen Koffer und einen großen Rucksack, plus Handgepäck und das hätte definitiv nicht in ein Bajaji gepasst😅.

Wir standen dann mit unserem ganzen Gepäck im Dunkeln und haben auf die Bajajiˋs gewartet. Das war schon leicht gruselig. Aber zum Glück waren wir ja zu zweit🥰.

Als die Bajajiˋs da waren, waren wir ganz überrascht, das Lilly mitgekommen ist. Sie hat uns zur Bushaltestelle begleitet.

Der Bajaji Fahrer hat unser Gepäck in das eine Bajaji gepackt und wir sind mit Lilly zusammen in das andere Bajaji gestiegen. Wir haben uns sehr gefreut, dass Lilly mitgekommen ist.


Wir sind nach Morogoro gefahren zu der Busstation. Nora und ich hatten ein bisschen Angst, dass das andere Bajaji mit unserm Gepäck nicht hinterherkommen würde, aber die Angst war unbegründet.



Als wir an der Busstation ankammen, kamen direkt ungefähr 8 Männer auf uns zu. Nora und ich sind im Bajaji sitzen geblieben. Unser Fahrer hat mit den Männern geredet. Nora und ich haben nichts verstanden und hatten Angst, dass unser Gepäck nicht da ist. Ich habe mich ein bisschen so gefühlt, wie eine berühmte Person, die vor der Presse beschützt werden muss und nicht aus dem Auto raus kann😂. Dass war mir sehr unangenehm, denn am liebsten hätte ich alles selber geregelt, aber aufgrund dessen, dass ich die Sprache nicht sprechen kann, hätte das auf keinen Fall funktioniert😅.

Der Fahrer hat uns dann erklärt, dass der Bus, mit dem wir eigentlich fahren wollten nur noch einen Platz frei hat und die Männer deshalb geguckt haben, ob wir beide noch mitfahren können.

Nach langem Hin und Her diskutieren (so sah das zumindest für mich aus), war dann klar, dass wir auf den nächsten Bus warten mussten. Es hatte nur keiner eine Ahnung, wann der fahren würde. Die Busse fahren in der Regel erst los, sobald sie voll sind und aus diesem Grund ist es natürlich schwierig vorherzusagen, wann ein Bus losfährt. Aber wir hatten ja Zeit. Wir mussten ja erst am Morgen am Flughafen sein.


Der Fahrer hat das Bajaji geparkt und dann hat neben uns das andere Bajaji mit unserem Gepäck geparkt (Gott sei Dank, unser Gepäck hatte es also auch geschafft. Wir waren so erleichtert, dass unserer Gepäck auch da war). Dann sind wir ausgestiegen. Unser Gepäck wurde von einem Mann schon auf eine Sackkarre geladen und er hat sie für uns geschoben. Ich war ziemlich überfordert mit der ganzen Situation und wusste nicht so recht, was nun passiert. Zum Glück war aber Lilly da und wir sind einfach hinter ihr hergelaufen. Der Fahrer unseres Bajajiˋs ist auch mitgekommen.

Um zu den Haltestellen zu kommen, mussten wir einen Eintritt bezahlen. Das hat Lilly aber für uns gemacht. Ich hab währendessen mit den Augen unser Gepäck verfolgt. Ich hatte um meinen Rucksack meinen neuengelben Regenschutz gezogen und so konnte ich das Gepäck gut sehen.

Wir sind also zu fünft (der Fahrer, der Mann mit dem Gepäck, Lilly, und wir beide) zu unserer Haltestelle gegangen. Da angekommen musste wir warten. Keiner hatte eine Ahnung wie lange, da es keine Fahrpläne mit festen Uhrzeiten gibt. Die Busse fahren los, wenn sie voll sind.


Wir haben ungefähr anderthalb Stunden gewartet. Ich hatte schon gar kein Gefühl mehr für die Zeit und war sehr überrascht, als dann anderthalb Stunden um waren.

Wärend wir da standen, wurden wir oft angesprochen. Viele wollten unsere Freunde werden, wissen wie es uns geht und wohin wir wollen. Andere wollten uns Sachen verkaufen, von Essen und Trinken bis hin zu geflochtenen Taschen. Wir haben alles abgelehnt. Manche waren ein bisschen penetranter, als andere.

Wir wurden total oft angestarrt und es war ein reines Durcheinander (zumindest für mich). Von den vielen Eindrücken war ich völlig überfordert🙈. Es war einfach alles so anders und neu.

Die Leute haben Sachen aus dem Fenster der Busse gekauft. Neben mir saßen zwei Frauen und haben eine Frucht geschält (ich glaube Orangen), die sie dann so verkauft haben. Überall liefen Menschen mit Körben voller Essen oder Trinken durch die Gegend, die sie oft auf ihren Köpfen trugen und haben gerufen, was sie verkaufen.


Nach langem Hin und Her haben unser Fahrer und Lilly entschieden, dass wir mit einem kleinen Bus nach Daressalam fahren. Wir haben diesen Bus angeguckt und uns nur gefragt, wo da unser ganzes Gepäck hin soll😅. Lilly hat uns dann gefragt, ob es okay ist, wenn wir für unser Gepäck noch einen Platz bezahlen. Da wir nicht wussten, ob und wann ein größerer Bus fahren wurde, haben wir uns dafür entschieden. Wir dachten nur, ein Platz reicht niemals für unser ganzes Gepäck. Aber Hauptsache alles kommt mit und wir sind rechtzeitig am Flughafen😁.

Lilly und der Fahrer hatten alles mit dem Busfahrer geregelt und uns dann in den Bus begleitet. Lilly hat auf die letzte Reihe gezeigt, in der noch zwei Plätze frei waren. Da haben Nora und ich uns dann hingesetzt. Die letzte Reihe bestand aus vier Sitzen. Lilly hat gefragt, ob wir gemütlich sitzen und Nora und ich haben uns nur angeguckt und dann höflich ja gesagt. Wir hatten kaum Platz. Zwischen unseren Beinen stand jeweils unser Tagesrucksack, zwischen uns stand ein Jutebeutel mit zwei schweren Swahili Ordnern und auf unseren Schößen hatten wir noch beide eine Ukulele. Man könnte also sagen, dass wir uns nicht bewegen konnten😅. Der Sitz war auch nicht sehr bequem und ich habe gemerkt, wie bequem der Sitz auf der Hinfahrt war. Allerdings habe ich da noch gedacht, dass ich nur fünf Stunden auf dem Platz sitzen muss🥲.


Neben mich setzte sich ein Mann. Ich hatte mit ihm Körperkontakt, an den Armen und an den Beinen. Doch weder er noch ich konnten uns anders hinsetzen. So mussten wir uns damit arrangieren.


So sah es in dem Bus aus😅

Als wir saßen, hat der Busfahrer Noras Rucksack genommen und in den Gang gelegt. Dann hat er einen Sitz ausgeklappt. So dass der Sitz auf Noras Rucksack und in dem Gang war. Jemand hat sich darauf gesetzt und dann wurde mein Rucksack auch in den Gang gelegt und ein weiterer Sitz darauf geklappt. So verschwand Stück für Stück der Gang.

Nora und ich waren also ganz hinten in diesem Bus eingesperrt, konnten uns nicht bewegen und hatten uns noch nicht von Lilly verabschiedet. Außerdem hatten wir auch noch nichts bezahlt😅. Wir haben uns nur fragend angeguckt und dann hörten wir auch schon die Stimme des Bajaji Fahrers am Fenster. Wir haben bei ihm die Fahrt und das Busticket durchs Fenster bezahlt und dann sind wir auch schon losgefahren.

Der Bus war bis obenhin voll. Jeder Platz war besetzt und an der Tür standen noch ungefähr fünf Leute, die keinen Sitzplatz mehr bekommen haben. Es waren ungefähr 30 Leute auf engstem Raum. Aber wir fuhren. Das war die Hauptsache. Über einen Bildschirm liefen wieder die ganze Zeit irgendwelche Musikvideos und es war eng und heiß in diesem Bus.


Wir waren noch keine halbe Stunde unterwegs, da standen wir plötzlich. Ich wusste nicht warum. Ich konnte nur die ganzen anderen stehenden Autos um uns herum sehen. Wir standen im Stau. Aber zu dem Zeitpunkt habe ich noch gedacht, gut, dann müssen wir nicht ganz so lange am Flughafen warten.

Doch als wir nach einer Stunde nicht mal 100 Meter vorwärts gekommen waren und ich schon langsam nicht mehr sitzen konnte, hat es angefangen mich zu deprimieren. Ich bin eingenickt und wieder aufgewacht und wir waren immer noch an der gleichen Stelle😭.

Die Menschen um uns herum haben schon angefangen aus den Fenstern zu klettern, um nach draußen zu gehen. Ohne den Fahrtwind war es unerträglich stickig in dem Bus und viel trinken konnte ich auch nicht, weil ich nicht aus dem Fenster klettern wollte um mich ins Gebüsch zu setzen, so wie eine Frau das einfach gemacht hat.

Das Gras war zu ihrem Glück recht hoch, aber die Tatsache, dass alle geguckt haben, hat mich davon abgehalten viel zu trinken (insgeheim ist diese Frau aber meine Heldin😂). Aber ich dachte als weiße ziehe ich schon genug Aufmerksamkeit auf mich. Da brauch ich nicht noch so ein Pinkel Story. Ich konnte die ganze Situation überhaupt nicht ernst nehmen und konnte nur darüber lachen.


Wir sind immer ein paar Meter gefahren und dann eine ganze Zeit langwieder stehen geblieben. Verkehrtechnisch hatte ich noch weniger Überblick, als sonst. Oft war gar kein Gegenverkehr zu sehen, dann standen wir auf der Spur des Gegenverhehrs und zwischenduch stand auch ein Auto oder ein LKW falsch rum auf unserer Seite.

Irgendwann ist ein Krankenwagen an uns vorbei gefahren. Wir haben gedacht, dann kann es ja nicht mehr lange dauern, aber das war noch relativ am Anfang. Nach sechs Stunden waren wir soweit, wie wir nach zwei Stunden hätten sein sollen. Ich konnte nicht mehr sitzen, schlafen ging noch weniger und ich hatte das Gefühl, die Zeit geht überhaupt nicht um.


Als wir nach acht Stunden Fahrt immer noch mindestens zwei Stunden fahren mussten und wir immer noch nicht voran kamen, haben wir langsam Angst bekommen, dass wir unseren Flug verpassen. Es war überhaupt nicht abzusehen, wie es weiter gehen sollte. Es war mittlerweile drei Uhr nachts und eigentlich sollten wir schon seit zwei Stunden am Flughafen chillen. Doch wir saßen fest. Also haben wir versucht alle möglichen Leute zu erreichen, um Bescheid zu geben, dass wir den Flug vermutlich verpassen werden. Verständlicherweise ging niemand ans Telefon. Deshalb habe ich dann meine Mutter angerufen, nur damit ich ein besseres Gefühl habe, weil es jemand weiß. Dooferweise saßen wir da gerade auch noch in einem Funkloch fest, aber mit viel Geduld konnte ich dann erklären, was das Problem ist. Die Lösung war, einfach zum Flughafen zu fahren, versuchen den Flug noch irgendwie zu bekommen, obwohl Nora und ich uns schon von dem Gedanken verabschiedet hatten, und ansonsten einfach den nächsten Flieger zu nehmen, was soll's🥲.

Okay, das hört sich ja einfach an, doch ich fand das alles nicht so einfach, aber naja ändern konnte ich an dieser Situation sowieso gerade nichts, also hieß es abwarten, was passiert. Wir würden schon irgenwie zum Nikolaushaus kommen und die Verantworlichen wussten Bescheid, dass so etwas passieren kann. Mehr konnten wir in dem Moment nicht machen.


Jedes Mal, wenn wir wieder ein paar Meter gerollt sind, hab ich nur gedacht, jetzt nicht wieder anhalten, einfach weiter Fahren. Und irgendwann, ganz plötzlich ist genau das passiert. Wir konnten endlich weiter fahren. Der Grund für den Stau hat sich mir bis heute nicht erschlossen. Doch das war egal, solange wir fuhren. Und umso länger wir rollten, umso mehr hatte ich die Hoffung, dass wir es doch schaffen könnten. Wir durften nur nicht nochmal anhalten.

Das haben wir zum Glück auch nicht gemacht und so sind wir in Daressalam angekommen🥳.


An der Busstation in Daresalam sind alle ausgestiegen. Da wir ja ganz hinten saßen, waren wir die letzten, die ausgestiegen sind. Unser Gepäck war schon draußen. Als wir endlich draußen waren, kamen total viele Leute auf uns zu und wollten, dass wir ihnen etwas zu essen geben, oder Geld für Essen. Ich habe Ausschau nach unserem Gepäck gehalten, denn erst habe ich es nicht gefunden.

Von der Masse wurden wir in eine Richtung gedrängt und dann habe ich unser Gepäck in einem Auto gesehen. Von dem Fahrer wurden wir gebeten einzusteigen und so saßen wir in einem Auto, unser Gepäck im Kofferraum und wir hatten keine Ahnung, wie uns geschieht.

Wir sind losgefahren und auf dem Platz (der Busstation) war für mich ein reines Chaos. Ich war sehr froh, in diesem Auto zu sitzen und nicht noch auf diesem Platz einen Uberfahrer suchen zu müssen. Ich habe mich wieder gefühlt, wie eine berühmte Person, ein sehr komisches Gefühl.

Wir hatten noch kein Wort mit dem Fahrer gesprochen und haben uns gewundert, warum er gar nicht nachfragte, wo wir hinwollen. Auf dem Beifahrersitz hatte noch ein anderer Mann Platz genommen und die beiden unterhielten sich. Wir haben den Fahrer dann vorsichtig gefragt, ob er zum Flughafen fährt. Er hat das bestätigt und wir waren beruhigt und als er dann auch noch sagte, dass die Fahrt für jeden 15.000 ths (5,66€) kostet, konnten wir die Fahrt genießen (das haben wir zumindest verstanden). 30.000 ths (11,31€) sind für die Fahrt ein gerechter Preis und das haben wir bei der Hinfahrt auch gezahlt. Die Fahrt hat ungefähr eine halbe Stunde gedauert.


Am Flugharfen angekommen wollten wir dem Fahrer das Geld geben, doch der meinte, dass es zu wenig sei. Erst haben wir ihn nicht verstanden. Als er dann aber die Zahlen auf seinem Handy eingetippt hatte, ist uns klar geworden, dass er sagen wollte 50.000 ths (18,85€) für jeden von uns. Wir wussten aber, dass das viel zu viel ist. Wir haben lange hin und her diskutiert, bis er jemanden angerufen hat, der besser Englisch sprechen konnte, damit er uns sagt, dass wir die 100.000 ths (37,70€) bezahlen sollen.

Nur doof für den Fahrer, dass der Mann am Telefon uns bestätigte, das der Fahrer versucht hat uns abzuziehen. Der Mann am Telefon hat zu uns gesagt, wir sollen nicht mehr als 40.000 ths (15,08€) geben. Dass haben wir dann auch gemacht.

Wir haben dem Fahrer das Geld in die Hand gedrückt, sind ausgestiegen und haben unsere Sachen aus dem Kofferraum geholt. Der Fahrer blieb im Auto sitzen und hat sich geärgert.


Wir haben es also doch noch rechtzeitig zum Flughafen geschafft. Bei der Gepäckabgabe, hatten wir leider doch mehr Übergepäck, als wir gedacht haben und so mussten wir noch einiges draufzahlen. Und das, obwohl wir am Abend vorher noch ordentlich hin und her geräumt hatten und unserer Gepäck eigendlich nichzt mehr geworden ist (das dachten wir zumindest). Aber naja es musste ja alles mit😅. Da führte also kein Weg dran vorbei und für eine große Umpackaktion hatten wir nun wirklich keine Zeit mehr😂.

Bei der Sicherheitskontrolle mussten wir dann leider noch ein bisschen Wasser stehen lassen, weil wir im Bus nicht so viel trinken wollten, um nicht auf die Toilette gehen zu müssen.

Der Flughafen war sehr klein. Auf der Suche nach der Toilette wurden wir dann in ein Geschäft gelengt, in das wir gar nicht wollten. Wir sind aber einfach wieder rausgegangen ohne etwas zu kaufen.


Und dann ging es auch schon in den Flieger. So kurze Zeit habe ich noch nie am Flughafen verbracht. Wir sind dann 40 Minuten zu früh gestarten.



Wir haben einen Zwischenstopp in Mwanza gemacht und sind dann gut in Bukoba gelandet. Der Flughafen in Bukoba ist noch viel kleiner, als der in Daressalam. Es gibt nur eine kurze Landebahn und ich hatte schon das Gefühl, wir landen gleich auf dem Wasser des Viktoriasees. Es gibt ein kleines Gebäude, zu dem man zu Fuß vom Flugzeug aus hingehen musste.

Wir haben auf unser Gepäck gewartet und sind dann von Nymwa vom Flugharfen abgeholt worden. Nymwa ist einer der Leiter im Nikolaushaus.

Er hat uns sehr herzlich begrüßt und mich erstmal in den Arm genommen. Da habe ich mich direkt wohl gefühlt und mich sehr gefreut, dass wir endlich da waren. Er kann nur kiswahili und so wurden wir direkt geprüft und haben alles gesagt, was wir konnten😅.

Nymwa war zu unserem Aussendungsgottesdienst in Deutschland und so kannten wir ihn schon. Es war ein sehr schönes Gefühl von ihm vom Flughafen abgeholt zu werden. Endlich ein Gesicht, das wir schon kannten.



Die Fahrt zum Nikolaushaus hat ungefähr 30 Minuten gedauert. Ich war super müde, aber die Abenteuerlust hat mich wachgehalten. Die vielen neuen Eindrücke prasselten nur so auf mich ein🙈. Ich habe die neue Umgebeung nur so in mich aufgesaugt und versucht jedes Details zu sehen und zu bemerken, denn schließlich wird diese Umgebung für das nächste Jahr mein zuhause sein. Mir sind die vielen Bananenbäume, die überall stehen, sofort aufgefallen. Der blaue Himmel und die Sonne die auf mein Gesicht geschienen hat. In diesem Moment war ich völlig glücklich und überwältigt. Ich war sehr gespannt auf das Nikolaushaus.


Wir sind hier im Nikolaushaus sehr herzlich begrüßt worden. Uns wurde alles gezeigt und wir konnten unsere Zimmer beziehen. Nachdem wir etwas gegessen hatten, mussten wir uns erstmal ein bisschen ausruhen, denn wir waren völlig fertig von dieser abenteuerlichen Reise.


Mehr zum Niolaushaus und meinen Erlebnissen vor Ort in einem anderen Beitrag.






Die Busstation












1 Kommentar


Cornelia Marschall
Cornelia Marschall
11. Nov. 2023

Liebe Margarethe,

welch aufregende Anreise… ich konnte fühlen wie es dir ging und habe während des Lesens mitgefiebert… aber es sind Erinnerungen und Erlebnisse die dir keiner nehmen kann und auf die du sehr stolz sein kannst… sauge Alles um dich herum auf!


Fühl dich umarmt! ❤️


Cornelia

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