Der Berg Uluguru ⛰️
- Margarethe Ueter
- 21. Okt. 2023
- 3 Min. Lesezeit
Am Samstag haben ein paar Lehrer einen Ausflug angeboten auf den Berg Uluguru, an dem man freiwillig teilnehmen konnte. Nora und ich haben uns dazu entschieden, mit zu wandern.
Da wir den ganzen Tag unterwegs waren und das Mittagessen verpasst haben, haben uns die Mamas (so nennt man hier die Frauen, die für das Essen verantwortlich sind) ein Lunchpacket gemacht, welches wir mitgenommen haben zum Wandern.
Wir wurden mit Bajaji's abgeholt und sind zum Berg gefahren. 🛺
Es war ein sehr warmer Tag und der Anstieg war nicht ganz ohne. Wir sind losgelaufen, der Weg war ein recht breiter Weg, der sehr steil war. Die Erde war rot gefärbt und sehr uneben und trocken mit Rissen drin. Die Einheimischen sind mit den Motorrädern immer wieder an uns vorbei gefahren und ich war immer wieder erstaunt, wie sie den steilen Anstieg und den unebenen Weg schaffen können.
Ein Lehrer hat eine Musikbox rausgeholt und wir haben Musik gehört beim wandern. Ich fand das sehr seltsam. Aber der Lehrer meinte, dass es Tansania Stil wäre, so zu wandern. In Deutschland wäre ich von Menschen, die laut in der Natur Musik hören, eher genervt 😂.
Der Weg führte an Häusern vorbei, die mitten im nichts auf diesem Berg standen. Die Menschen, die wir gesehen haben haben sich gefreut uns zu sehen und haben uns gewunken. Wir sind am Anfang der Wanderung auch über zwei Brücken gegangen.
Wir sind an einer Schule vorbei gelaufen, die Schule ist in der Mitte des Berges und nicht im Tal, damit die Kinder, die vom Berg kommen, nicht ganz so weit laufen müssen.
Wir haben da eine Pause gemacht und ich habe zwei Kinder dabei beobachtet, wie sie miteinander spielen. Das kleine Mädchen hatte einen Pinken Tüllrock an, und wie sie über den Platz gelaufen ist, hat mich an meine Schwester errinnert🥰.
Das andere Kind hat mit einem Stab gespielt, der am Ende gebogen war. Dazu hat das Kind ein “Rad” mit dem Stab zum rollen gebracht und es dann immer wieder auf den Stab aufgefedelt. Aus irgendeinem Grund ist mir diese Situation im Gedächnis hängen geblieben. Deshalb wollte ich sie gerne mit euch teilen🙈.
Der Weg führte durch wunderschöne Natur und zwischendurch auch an einem Bach vorbei, der den Berg runterlief. Der Tag war ein sehr heißer Tag und die Sonne hat sehr auf meinen Kopf geschienen. Zum Glück hatten Nora und ich zusammen drei Liter Wasser dabei, weswegen dass nicht weiter schlimm war. Der Anstieg, hat das Ganze aber nicht besser gemacht. Fast alle einheimisch hatten nur Latschen an. Ich war sehr froh über meine Wabderschuhe, ohne die ich natürlich nicht fliegen konnte. Und der ein oder andere (sowohl Lehrer, die anscheinend den Ausflug auch zum ersten mal gemacht haben, als auch Mitschüler) ist an seine Grenzen gekommen. Ich glaube, dass der eigentliche Plan auch war zum Gipfel des Berges zu wandern, aber dass hätte die Gruppe nicht geschafft, weswegen die Lehrer, die das organisiert haben (die auch nur in Latschen gewandert sind) sich dagegen endtschieden. Doch für die Aussicht, die wir zwischendurch hatten, hat es sich echt gelohnt. Wir hatten einen super schönen Blick auf die anderen Berg, aber vorallem auch nach unten ins Tal🥰.
Wir sind dann noch weiter gelaufen, bis zu einem Wasserfall. Kurz vor dem Waserfall, war ein kleines Dorf.
Wir sind da angekommen und sofort kammen mehrere Leute und wollten uns Bilder und Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren verkaufen. Dann ging es weiter zu dem Wasserfall. Da mussten wir alle erstmal ein großes Fotoshooting machen (unten sind ein paar Fotos und Eindrücke zu finden 😉).
Danach haben wir uns an eine Stelle des Wasserfalls gesetzt und jeder hat sein Lunshpacket ausgepackt. Das Essen bestand aus zwei Broten, die so ähnlich waren, wie Hotdog Brötchen, zwei Würstchen (meine hat Nora gegessen) einem gekochem Ei (dafür hab ich Noras Ei gegessen), ein bisschen Gurke, einem Apfel und eine Packung Kekse. Das habe wir dann genüsslich verspeißt. Mein Opinell hat dann noch die Runde gemacht, weil jeder seinen Apfel schneiden wollte und dann haben wir auch schon langsam unsere Sachen wieder zusammengepackt und sind zurückgelaufen.
Auf dem Weg nach Unten hat uns eine Frau angesprochen und wollte gerne mit uns ein Foto machen. Eine wildfremde Frau. Also haben wir mit ihr ein Foto gemacht (das war irgenwie sehr verrückt).
Der Rückweg ging viel schneller, als der Aufstieg und zack waren wir wieder an unserem Startpunkt. Dann kammen die Bajaji's auch schon und wir sind zurück zur Sprachschule gefahren.

































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